Nicht nur bei unserer eigenen Veranstaltungsreihe Brand Talk steht der Erfahrungsaustausch von Marken im Mittelpunkt. Auch bei Veranstaltungen, die wir als Gast oder Sprecher besuchen, sind uns Praxisnähe und der Austausch von Entscheidern auf Markenseite wichtig.  So waren wir beim diesjährigen D2M Summit gerne auf dem Podium und im Publikum mit dabei.

Was wir als Trend mitgenommen haben, ist vor allem, dass der Mensch und nicht nur der (potentielle) Kunde wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt wird. Technologische Unterstützung wie z.B. von Chatbots können dabei hilfreich sein, aber am Ende ersetzt die beste Technik nicht eine ganzheitliche Betrachtung des Kunden und seiner Bedürfnisse.

Es wird immer wichtiger, dem Kunden auch ein digitales Erlebnis zu bieten, das er nicht nur passiv konsumiert, sondern auch selbst aktiv mitgestaltet. Das haben wir im Rahmen des Vortrags unseres CEOs Michael Nenninger am Beispiel einer Stiefelette den Teilnehmern des D2M Summits vorgestellt und anschließend intensiv diskutiert.

Im Kern geht es darum, die wertvolle Kundenschnittstelle nicht allein der GAF(A) zu überlassen, sondern über eine Interactive Customer Experience den Kunden über die gesamte Customer Journey zu binden. Es ist wichtig, auf dem eigenen Markenauftritt genügend Anreize zu bieten, dass Kunden diesen gerne und wiederholt besuchen. So findet eine Bewegung weg vom reinen Push- und Perfomance-Marketing für die eigene Website hin zu interaktiven Marketingansätzen statt. Dieser neue Trend bietet neben dem Austausch auch für den Kunden spannende Gamifiaction- und Incentivierungs-Ansätze. Wer wissen will, was eine Stiefelette damit zu tun hat, meldet sich einfach unter hello@voycer.com.


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Dass die eigene Commmunity – egal ob auf den Social Kanälen wie die Plattform der Agrarfrauen des agarheute Magazin oder auf der eigenen Website wie die innogy Community – immer mehr in das relevante Set der Marketing-Verantwortlichen gerät, zeigt, dass ein Umdenken stattfindet. Es wurden in den zwei Tagen viele Beispiele erfolgreicher Community Projekte geteilt, die vor allem zeigen, dass es sich lohnt…

…ein wenig mutig zu sein: Die Marke muss sich trauen, den Konsumenten im Markenkontext selbst aktiv werden zu lassen.  (Im Dialog mit den Kunden: CoCreation bei der Allianz Isabell Schütz)

…ein wenig geduldig zu sein:  Eine Community entsteht selten über Nacht, obwohl die Betreiber der Agrarfrauen Community  bewiesen haben, dass man mit dem richtigen Thema in der richtigen Zielgruppe auch ordentlich Gas geben kann. (Aufbau einer Themen-Community zu Frauen in der Landwirtschaft, Katharina Krenn)

…ein wenig mehr Wertschätzung geben: Der Kunde, der sich gerne und freiwillig mit der Marke auseinander setzt, der seine Erfahrungen teilt und Interesse am Austausch mit anderen im Kontext der Marke und mit der Marke hat, muss unbedingt ernst genommen und belohnt werden – nicht nur materiell, sondern vor allem ideell (Die eigene Engagement Plattform als wichtiger Touchpoint, Christoph Weltmann, innogy)

…ein wenig experimentierfreudig zu sein: Man muss vieles ausprobieren, dem Kunden gut zu hören, ihm geben was er will und ihn mitgestalten lassen.

Wie man die eigene Community strategisch angeht, habe ich gemeinsam mit den Teilnehmern in meinem Workshop „In 5 Schritten zur Interactive Customer Experience“ erarbeitet. Durch die tolle Beteiligung aller entstand in wenigen Minuten ein erstes Konzept für eine Uhrenmarke mit der Zielsetzung,  eine neue Zielgruppe zu erschließen. Und für einen Hersteller von Decken und Kissen entwickelten wir ein Konzept, mit dem er sich dem B2C-Markt öffnen und seine herausragende Qualität sichtbar machen kann.

Mein Fazit: Richtige Plattform, richtiges Thema, den Menschen nicht vergessen!

Zusammenfassung der Townhall Diskussion am Ende der Veranstaltung 

Ein besonder Dank geht an dieser Stelle auch noch einmal an die Veranstalter des D2M Summits, die es auch dieses Jahr geschafft haben, ein wirklich praxisnahes Programm mit viel Raum für Diskussion und Inspiration zusammenzustellen.

Das Fazit von Denise  Henkel war  Wir brauchen mehr Erfolgsbeispiele für Communities   – auch das können wir teilen.

Der Bundesverband Community Management ordnet die Veranstaltung als so ein: Von Storytelling bis Chatbot – ein praxisnahes Programm